⚡️ Was wir wollen, ist nicht immer das, was wir wirklich brauchen! ⚡️
Kennt ihr das im Team? Wir wollen den perfekten Dienstplan oder reibungslose Abläufe. Wir rennen Wünschen hinterher und glauben: „Wenn wir das schaffen, wird alles leichter.“
Doch unser Gehirn verwechselt oft kurzfristige Entlastung (das, meint: Wollen) mit echter, langfristiger Zufriedenheit (dem, was wir wirklich brauchen).
🧠 Gefühle, Identität & die Falle im Kopf: Wir lassen uns schnell von Impulsen leiten und denken: „Das tut mir gut“ oder „So bin ich halt!“. Doch nicht jedes Gefühl leitet uns richtig.
• Selektive Wahrnehmung: Wir filtern die Umwelt so, dass sie zu unserer Stimmung passt – im Stress sehen wir nur Hürden statt Lösungen.
• Kognitive Dissonanz: Ist die Realität unbequem, reden wir uns Dinge schön, um innere Spannung abzubauen, statt uns der Ursache zu stellen.
🎾 Training für die Persönlichkeit: Beim Sport oder Instrumenten lernen wissen wir: Nur kontinuierliches Training verbessert unsere Fähigkeiten. Genau das gilt für Persönlichkeitsentwicklung! Um zu verstehen, wer wir sind, was wir fühlen und wie wir zusammenarbeiten wollen, müssen wir emotional trainieren.
👩⚕️ Blick von außen zulassen:
Eine Therapeutin weiß oft besser als wir selbst, was uns guttut. Und genau so sehen Kolleg*innen oder Leitungen manchmal klarer als wir, was wir jetzt brauchen – auch wenn wir etwas anderes wollen.
🛡 Typische Widerstände:
Sagt jemand: „Du brauchst eigentlich etwas anderes“, fährt unser Ego Schutzmuster hoch: Rechtfertigung („Du verstehst das nicht!“), Rückzug oder Gegenangriff. Wir fühlen uns schnell bedroht oder bevormundet.
💡 Loslassen lernen:
Echte Reife bedeutet zu üben, spontane Wünsche loszulassen und anzunehmen, was uns langfristig guttut. Wenn wir diesen Blick von außen nicht mehr als Angriff sehen, wird das Miteinander entspannter, ehrlicher – und unser Leben nachhaltig schöner. ❤️
👉 Wie geht ihr im Team damit um, wenn Wünsche und echte Bedürfnisse aufeinandertreffen?

